Anderzeit Drey

 

Das Symposion fŸr Kunst und Philosophie

am Goetheanum bei Basel 2. bis 4. Oktober 2009

 

anmelden

 

 

//////////////////////////////////////////////////////////////////////// SYMPOSION // NEWS // MEHR        

 

 

BISHER DABEI

 

Adrian Wagner

 

Andreas Laudert

 

Angelika Baumeister-Lšsse

 

Angelus Huber

 

Anke Dietrich

 

Anna de Millas

 

Barbara Schnetzler

 

Beatrice Scharmann

 

Ben Schindler

 

Benjamin Kolass

 

Bernhard Vontobel

 

Birgit Ebel

 

Bram Loss

 

Brigitte von der Gathen

 

Che Wagner

 

Christiane Haid

 

Christian Ahrens

 

Ch. Sch.

 

Christine Baur

 

Christine Fritzsche

 

Chiara Bano

 

Curro Cachinero

 

David Voigt

 

Dorothea Heidenreich

 

Elena Ebel

 

Elisabeth Wiederkehr

 

Fabian Roschka

 

Faye Shapiro

 

Florian Klesczewski

 

Florian LŸck

 

Franziska Schmidt-von Nell 

 

Friedel Reinhardt

 

Fridor Jeske

 

Georg Gusewski

 

Gregor Steinle

 

Gilda Bartel

 

Giulia Critelli

 

Hannes Busche

 

Horst Altfeld

 

Jana WŸrker

 

Jasmin Kerkhoff

 

Jean-Marie Weber

 

Julia Sophia Voigt

 

Joachim Daniel

 

Jobst Langhans

 

Johann Sommer

 

Johanna Debes

 

Johanna Friederichs

 

Johanna Guhr

 

Johannes Nilo

 

Jonas Lismont

 

Jonas von der Gathen

 

Kamila Namyslowska

 

Katharina Funke

 

Katharina Horn

 

Kim-Fabian von Dall'armi

 

Lena Kunze

 

Lena Sutor-Wernich

 

Lin Hektoen

 

Linde Gerold

 

Liselotte Strube-Harms

 

Louis Defche

 

Lydia Bock

 

Madeleine Ronner

 

Magdalena Vollmer

 

Maria Jacobi

 

Maria Veron

 

Martin Stenius

 

Martje Brandsma

 

Max Robert Jung

 

Maxim Le Roux

 

Michael Schmock

 

Milon Brunner

 

Noemi Boeken

 

Pablo Grassi

 

Peter DellbrŸgger

 

Philip Kovce

 

Philipp Tok

 

Ricarda Brunner

 

Robin Schmidt

 

Ruth Bamberg

 

Salvatore Lavecchia

 

Shira Nov

 

Silvan Schaffner

 

Simone Ziegenbalg

 

Stefan Brotbeck

 

Stefan Bšhme

 

Stephan Siber

 

Stephan Widmer

 

Susanne Hšrz

 

Tabea Roth

 

Terje Sparby

 

Thomas LŸderitz

 

Toni Hildebrandt

 

Valeria Elinor

 

Vera Koppehel

 

Walter Kugler

 

Wolf-Ulrich KlŸnker

 

Wolf Schwald

 

 

 

ANMELDEN

 

 

 

 

//////////////////////////////////////////////////////////////////////// SYMPOSION // NEWS // MEHR        

 

 

NEWS

 

2. Oktober

 

Sie war gut

 

Die Welt kann nur von der Stelle aus fŸr gut angesehen werden, von der aus sie geschaffen wurde,

denn nur dort wurde gesagt: Und siehe, sie war gut – und nur von dort aus kann sie verurteilt und zerstšrt werden.

 

Franz Kafka, Betrachtungen Ÿber SŸnde, Leid, Hoffnung und den wahren Weg

 

 

///

 

26. September

 

Die Fesseln

binden ihre Nacken und Schenkel

 

"Weil jede Lust und jedes Leid gewisserma§en einen Nagel hat und damit

die Seele an den Leib annagelt und sie anheftet und sie kšrperhaft macht,

indem sie das fŸr wahr hŠlt, was auch der Leib als wahr angibt."

Mit dieser eindringlichen Formulierung antwortet Sokrates seinem

GesprŠchspartner Kebes wieso es meistens die sinnliche Wahrnehmung ist,

die uns an den Leib fesseln. Sie ist es nŠmlich, von der wir uns am ehesten

Ÿberzeugen lassen, dass sie das eigentlich Wirkliche ist. Wieso eigentlich?

Der Grund ist nicht, dass die Sinne uns Unwahres erzŠhlen und dass wir ihnen deshalb

nicht trauen sollten. Nein. Die Ursache sind wir selbst. Wir schenken dem Vertrauen,

was sich unserem Bewusstsein am meisten aufdrŠngt. Und das sind die Dinge, Ÿber die wir

uns freuen und die, die Schmerz verursachen. So geht es, "da§ die Seele jedes Menschen,

sobald sie sich Ÿber etwas heftig freut oder betrŸbt, zwangslŠufig glauben muss,

da§ das, was diese Empfindung am meisten auslšst, etwas durchaus Wirkliches und Wahres sei,

wŠhrend es dies doch nicht ist". Platon,  Phaidon (Kap. 33) in der †bertragung von R. Rufener. 

 

Johannes Nilo

 

 

///

 

Eršffnung der Werkstattwoche

 

Sonntag den 27. September 2009:

Ab 18 Uhr kleines Mahl in Jugendsektion mšglich.

20 Uhr Treffen in der Schreinerei zur ersten Klassenbesprechung.

 

Wer noch vor hat zu kommen, bitte sofort melden:

anmelden|Št|anderzeit.com

 

| Mehr zur Werkstattwoche

 

 

///

 

24. September

 

whiteout

                                                                 

Videoinstallation von Ruth Bamberg

Zu Begehen wŠhrend dem Symposion durch FŸhrungen

 

Èauf der schwelle zwischen wachen und trŠumen kam mir,

dass ich zur Ýblendung der gegenwartÜ 2001 gearbeitet habeÉÇ

 

Im Zentrum, dort wo im christlichen Altarwerk Anbetungen und Heilige

Konversationen, Christi Tod, Auferstehung oder die Himmelfahrt Mariens

den Glaubensinhalt verkšrpern, sehen wir den ungeheuerlichen,

energetischen Ausbruch einer Atomexplosion. Freilich sind uns solche Bilder

bekannt. Hier sind es Aufnahmen von den Atombombentests am Bikini-Atoll.

Ruth Bamberg hat in ihrer Videoinstallation ÝwhiteoutÜ aus dem Jahre 2001

den zerstšrerischen Moment mit Hilfe der digitalen Videotechnik derart verlangsamt,

dass wir minutenlang Zeugen eines blo§en Ausstroms von Energie werden. Sinnstiftung,

im Sinne der christlich-abendlŠndischen Bildtradition, wird man von diesem Mittelteil

des Videotriptychon daher kaum erwarten kšnnen. Wohl aber fungiert es als das in

seiner Bedrohung abstrakt gewordene Sinnbild dieser NegativitŠt, die auch die SeitenflŸgel

der Installation gleichsam Ÿberschattet. Medienbilder eines ganzen Jahrhunderts, die auf

dem rechten Schirm im Zeitraffer vorbeiflimmern, erscheinen nahezu zwangslŠufig unter diesem

Damoklesschwert. Dabei tragen sie es bereits in sich. Sie zeigen Krieg, Zerstšrung und

Všlkermord, dazwischen berŸhmte Szenen der Filmgeschichte und andere Medienereignisse:

Marlene Dietrich, Elvis Presley, Boris Becker, Khomeni und Micky Maus. Ein Repetitionsgewehr

der Zeitgeschichte kšnnte man diesen Bilderbogen nennen. Die Unvermitteltheit, mit der hier

Banales und Existenzielles nebeneinander gestellt sind, rekurriert auf eine mediale Struktur,

innerhalb derer die Bilder und Szenen ihre dokumentarische, geschichtliche oder ikonische

Bedeutung, mithin ihre Erinnerungsfunktion, zu verlieren drohen.

 

Die visuellen und akustischen Mittel von ÝwhiteoutÜ umgreifen eine ebenso substanzielle

wie negative Leere. Die extreme Beschleunigung und Verlangsamung der Bilder erzeugt im

Betrachter das GefŸhl einer Entrealisierung und lŠsst die Vorstellung einer authentischen

Wirklichkeit selbst ins Wanken geraten. Dieser Eindruck wird durch den Raumklang, den der

Musiker und Komponist Philippe Micol aus dem Originalton des zentralen Motivs hergestellt

hat, noch verstŠrkt: ein mysterišses, gedehntes Rauschen, das schlagartig ins Bedrohliche

anwŠchst. Auch angesichts der Aufnahmen des linken SeitenflŸgel befŠllt einen – wesentlich

gestŸtzt durch den Klang – das klamme GefŸhl der Orientierungslosigkeit. Menschenmassen,

die Bamberg auf einer Einkaufsstrasse gefilmt hat, ziehen in Zeitlupe vorŸber. Mag man sich

in diesen Passanten womšglich auf unangenehme Weise selbst gespiegelt sehen, so bilden sie

auch in positiver Hinsicht den einzigen Identifikationspunkt der Arbeit. Ohne freilich die

Macht der NegativitŠt aufzuheben, setzten sie einen Kontrapunkt. Es sind gewšhnliche,

menschliche Verhaltensweisen, die bei aller Entfremdung ein StŸck NŠhe erbringen:

die Hetze im Alltagsstress genauso wie eine liebevoll anmutende Umarmung.

 

 

///

 

Werkstaatwochengruppe f13

 

Jetzt mit Text: ÈAntworten sind gut, Fragen sind besser.Ç

 

Text zur Gruppe f13 | Mehr zur Werkstattwoche

 

 

///

 

22. September

 

Das Hšhlengleichnis

 

Platon*

 

 

Betrachte im folgenden Bilde unsere menschliche Natur,

achte auf ihre Bildung und Deformation.

 

Denke dir eine Hšhle unter der Erde, die nach oben hin zum Lichte gešffnet ist

und nach unten absteigend sich verdunkelt. In diesem Dunkel leben Menschen

von Kindesbeinen an gefesselt. Die Fesseln binden ihre Nacken und Schenkel,

so das sie unbeweglich auf die gegenŸberliegende Wand starren.

Fern hinter und Ÿber ihnen brennt ein Feuer, dessen Licht Schatten auf jene

Wand wirft. Vor diesem Feuer verlŠuft eine kleine Mauer,

wie ein BŸhne fŸr Puppen. †ber dieser Mauer tragen Menschen

Marionetten; Abbilder von Lebewesen und Menschengemachten Dingen.

Die einen zeigen und reden, die anderen zeigen schweigend.

 

Du meinst dies sei ein seltsames Gleichnis, und wunderliche Gefangene? –

Es sind leibhaftige Ebenbilder von uns!

 

Diese Gefangenen haben von sich selbst, voneinander und von der Welt nie etwas

anderes gesehen als Schatten. Und miteinander redend, pflegen sie diese Schatten

zu benennen und zu besprechen, wŠhrend das Echo der Hšhle alle Stimmen an die

Schatten klebt. Nichts anderes als die redenden Schatten kšnnen sie fŸr wahr halten.

 

 

Nun betrachte ihre Erlšsung und Heilung von ihrem Irrwahn.

 

WŸrde man einem die Fesseln lšsen, ihn aufrichten und den Blick wenden, wie wŸrde

Er unter den Schmerzen der Blendung, das ihm flimmernde Unbekannte beurteilen?

WŸrde ihn nicht alles zurŸckziehen in die vertraute Welt der Schatten?

 

Wenn man ihn aber doch den rauhen und steilen Aufgang, bis an das Licht der Sonne

hinaufzšge, wŸrde er nicht widerwillig und zuletzt gar blind vor Blendung nichts

sehen von dem was sich ihm nun als Wirklichkeit zeigte?

 

Er bedarf der Gewšhnung. Zuerst wŸrde er wohl die Schatten am leichtesten erkennen,

dann die Spiegelbilder der Menschen und aller Wesen, zuletzt diese selbst. Anschlie§end

kšnnte man seine Augen dem Himmel zuwenden, erst des Nachts, um das Licht der Sterne und

des Mondes zu betrachten, und dann, die Reise vollendend, kšnnte er wohl die Sonne an

ihrem eigenen Platz erblicken. – Nahe lŠge es nun das er Ÿber sie die Einsicht gewinnen

wŸrde, dass sie die Urheberin der Zeiten ist, dass sie alle Dinge im Raum ordnet und

von allem der Ursprung ist.

 

Wenn er nun aber an die Hšhle zurŸckdenkt und an die Weisheit seiner Mitgefangenen:

wird er sich nicht wegen seiner VerŠnderung glŸcklich preisen, jene aber bedauern? –

Wenn es aber bei ihnen gegenseitig Ehrungen und Auszeichnungen gibt, sowie Belohnungen

fŸr den, der am schŠrfsten beobachtet und sich am besten daran erinnert,

was vor, nach und mit ihnen zu kommen pflegte, und daraus am gekonntesten vorhersagte,

was kommen werde, meinst du, dass er nach diesen Ehrungen verlangen werde und diejenigen,

die bei jenen geehrt werden und Einfluss haben, beneidet? Oder dass es ihm geht,

wie Homer sagt, und er viel lieber Èals Tagelšhner bei einem anderen dŸrftigen Manne

das Feld bestellenÇ und eher alles in der Welt Ÿber sich ergehen lassen will,

als jenes Scheinwissen zu haben und so zu leben?

 

Bedenke, wenn unser Befreiter wieder hinunterginge und sich auf den selben Platz setzte,

hŠtte er da die Augen nicht voll von Finsternis? – Wenn er nun aber, wŠhrend sein Blick noch

verdunkelt ist, in seinem Urteil wieder mit jenen ewig Gefangenen wetteifern sollte, und zwar

ehe sich seine Augen wieder angepasst haben, und diese zur Gewšhnung erforderliche Zeit dŸrfte

nicht ganz kurz sein, wŸrde er da kein GelŠchter vervorrufen, und wŸrde es nicht von ihm hei§en,

weil er hinaufgegangen sei, kŠme er mit verdorbenen Augen zurŸck, und es lohne nicht einmal der

Versuch hinaufzugehen? Und wenn er sie gar entfesseln und hinauffŸhren wollte, wŸrden sie ihn

nicht ermorden, wenn sie ihn ergreifen und ermorden kšnnten? |

 

 

 

*In Arbeit befindliche freie †bertragung des Originaltextes,

entlang klassischen †bersetzungen und unter dem Eigenwillen

die dialogische Form in einen dialogischen Charakter zu Ÿbertragen

sowie einen gegenwŠrtig gut lesbaren Text zu erhalten.

Korrekturen und Mitarbeit erwŸnscht Ý philipptok|Št|freiehochschule.de

 

 

///

 

17. September

 

The safest general characterization

of the European philosophical tradition is 

that it consists of a series of footnotes

to Plato.

 

A. N. Whitehead, Process and Reality, p. 39

 

 

///

 

15. September

 

Lebewesen enthŸllen

 

ÈEs ist an der Zeit, den Menschen als das Lebewesen zu enthŸllen,

das aus der Wiederholung entsteht.

Wie das 19. Jahrhundert kognitiv im Zeichen der Produktion stand,

das 20. im Zeichen der ReflexivitŠt,

sollte die Zukunft sich unter dem Zeichen des Exerzitiums prŠsentieren.Ç

 

Peter Sloterdijk, Du mu§t dein Leben Šndern, 2009, S. 14

 

 

///

 

14. September

 

Begriffsbildung in der Werkstattwoche

 

Aus dem aktuellen Arbeitspapier der Werkstattwochengruppe:

ÈWenn die Wirklichkeit uns wie ein Schlag ins Gesicht trifft, wachen wir auf wie aus einem Traum.

So auch in der Nacht, wenn wir im Traum aufwachen und uns wirklicher in der Welt erleben als wŠhrend des Tages.

Dass wir an der Entstehung dieser Bilder stets mitarbeiten, kriegen wir erst nachtrŠglich,

in der Analyse und der Rekonstruktion, z. B. eines bestimmten GefŸhls, mit.

 

Den inneren Blick fŸr die Formung des Vorstellungsbewusstseins hell und gerade zu kriegen

ist ein bewusst gefŸhrter Versuch des Aufwachens. Dieses Aufwachen kann zu einem Heraustreten

aus der seelischen Enge in das, was als den Weltzusammenhang bezeichnet werden kann.

In der Werkstattwoche wollen wir gezielt der Bildung von Begriffen von nichtsinnlich gegebenen PhŠnomenen nachgehen.Ç

 

Mehr zur Gruppe Begriffsbildung | Mehr zur Werkstattwoche                                                  

 

 

///

 

Mitfahrgelegenheit

 

Donnerstag 1. Oktober: Heidelberg-Dornach

Sonntag 4. Oktober: Dornach-Heidelberg

Ansprechpartner: Simone Ziegenbalg

Telefon: 06221-7 27 11 55 oder 0162-9 16 28 02

 

 

///

 

9. September

 

Neue Werkstattwochengruppe

Kunstwenden

 

Aus der Gruppenbeschreibung: Èachtung, diese zusammenkunft wendet sich an praktizierende bildende 

kŸnstler, ist also kein kurs. es wird alles vorausgesetzt, auch das mitbringen 

der papiere und eigenen lieblingsbleistifte.Ç

 

Mehr zur Gruppe Kunstwende | Mehr zur Werkstattwoche                                                         

 

 

///

 

7. September

 

Neue Spiele

 

sind die Erweiterung der alten Begriffe

um einen Spiegel.

 

Der Sender sendet den EmpfŠnger.

Das Fremde verfremdet die Gewohnheit.

Das Im-Spiel-Sein spielt das Rausfallen.

 

Das Ziel des Spiels zielt auf den Start des Spiels.

Das Ereignis ereignet das Programm.

Das Fragen-Worum-es-geht ist seine eigene Antwort.

 

Alle Mitspieler werden zu unkontrollierten Magiern.

Die Angst Šngstigt das HeraufdŠmmern der Mšglichkeiten.

 

Neue Spiele haben kein Ende,

denn wir wissen nicht wann sie anfangen.

 

Siehe Werkstattwochengruppe Heilige Spiele | Mehr zur Werkstattwoche

 

 

///

 

6. September

 

Alte Spiele

 

ÈDer Begriff der zentrierten Struktur ist in der Tat

der Begriff eines  b e g r Ÿ n d e t e n  Spiels,

das von einer begrŸndenden Unbeweglichkeit und einer

versichernden Gewissheit, die selber dem Spiel entzogen

sind, ausgeht. Von dieser Gewissheit her kann die Angst

gemeistert werden, die stets aus einer gewissen Art,

ins Spiel verwickelt zu sein, vom Spiel gefesselt zu

sein, mit Beginn des Spiels immer schon in der Weise

des Im-Spiele-Seins zu sein, entsteht. ÉÇ

 

Jaques Derrida in dem Aufsatz:

Die Struktur, das Zeichen und das Spiel

im Diskurs der Wissenschaften vom Menschen.

Enthalten in: Postmoderne und Dekonstruktion

1990 Stuttgart

 

///

 

*1774 Caspar David Friedrich

 

 

///

 

5. September

 

VorzŸgliche Liebe

 

ÈAber ich verlange von dir, da§ du zu deiner vorzŸglichsten Liebe gelangest.

Bedenke, wovon du abgefallen bist, Šndere deinen Sinn und verrichte die

vorzŸglichsten Taten. Wenn aber nicht, so komme ich und bewege dein Licht

von seiner Stelle, es sei denn, da§ du deinen Sinn Šnderst.Ç

 

Johannes der Evangelist

Zitiert nach Rudolf Steiner, Das Christentum als mystische TatsacheÜ

 

 

///

 

4. September

                                                                 

Das glŸckliche Bewu§tsein

 

ÈWenn ich aus dem Haus trete, um die Welt zu erobern, aus dem Privaten ins

…ffentliche, dann verliere ich mich in der Welt. Und wenn ich aus der Welt

nach Hause zurŸckkehre, um das …ffentliche zu privatisieren und um mich wieder

zu finden dann verliere ich die Welt.

Diese Negation: Ich verliere mich in der Welt,und ich verliere die Welt in mir,

nennt Hegel das unglŸckliche Bewusstsein.

Und das unglŸckliche Bewusstsein ist das Bewusstsein tut cuor.

Bewusstsein und UnglŸck sind Synonyme. GlŸck ist immer Unbewusst. [É]

Diese Grundlegende PhŠnomenologie charakterisiert das Sesshafte Dasein.

Also das Dasein, das im Privaten sitzt und im …ffentlichen ausstirbt.

Die Kommunikationsrevolution besteht darin, dass die Informationen direkt von

Privatraum zu Privatraum laufen. Das heisst, dass sie den šffentlichen Raum

nur noch in Form von materiellen oder immateriellen Kabeln durchlaufenÉÇ 

 

Vilem Flusser,   1991, Prophet der digitalen Welt Ý Youtube

 

 

\\\

 

3. September

 

ÈJeder grosse Mensch hat eine rŸckwirkende Kraft:

alle Geschichte wird um seinetwillen wieder auf die Wage gestellt,

und tausend Geheimnisse der Vergangenheit kriechen aus ihren Schlupfwinkeln –

hinein in seine Sonne.

Es ist gar nicht abzusehen, was Alles einmal noch Geschichte sein wird.

Die Vergangenheit ist vielleicht immer noch wesentlich unentdeckt!

Es bedarf noch so vieler rŸckwirkender KrŠfte!Ç

 

Friedrich Nietzsche, Die Fršhliche Wissenschaft, Aphorismus 34

 

 

\\\

 

Das Anderzeit-Ensemble

Die aktuelle Besetzung

 

eurythmie: chiara bano, noemie bšken, martje brandsma,


dorothea heidenreich, angelus huber, anna de millas.

 

trompete: christian ahrens

 

violine: peter dellbrŸgger



 

sprache: franziska von nell



 

beleuchtung: nn

 

choreographie: vera koppehel

 

Performance: Samstag 3. Oktober 2009 um 21 Uhr

(siehe SYMPOSION)

 

 

 

\\\

 

2. September

 

Kochen fŸr die Gštter

Pasta Contest 2009                                        

 

Die gro§e Tradition der Anderzeit-Pastaconteste steht auf dem Spiel!

Bis heute hat sich niemand gefunden, der die diesjŠhrige Organisation Ÿbernimmt.

Einer der Titelverteidiger des letzten Jahres hat bereits versucht sich anzumelden...

ohne Erfolg. An wen soll er sich wenden?

 

Wer Ÿbernimmt Verantwortung fŸr den gro§en Impuls?

 

 

Austragungszeit: 28. September bis 2. Oktober

 

Teams: fŸr 5 bis 10 Mahlzeiten

 

 

Retter und Retterinnen wendet Euch an:

anmelden|Št|anderzeit.com

 

 

\\\

 

 

Ein seltsamer HŸgel

Von Faye Shapiro

Der neue Soundtrack zum Programm.

Hier clicken

 

 

\\\

 

1. September 2009

 

 

ÈDie Schšnheit ist die Erinnerung

an die Zeugungskraft des Geistes.Ç

 

Joachim Daniel: 11. August, Aphrodite Tempel in Bassai, Griechenland

 

Ein erstes Echo aus der ersten Anderzeit-Drey-Veranstaltung

zum Hšhlengleichnis von Platon: die Wanderreise in der Peloponnes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

/////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////

\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\ SYMPOSION \\ NEWS \\ MEHR

 

 

 

 

SYMPOSION

 

DIE BLENDUNG DER GEGENWART

2. bis 4. Oktober 2009 in der Schreinerei am Goetheanum

 

ANMELDEN

 

VortrŠge, Gesang, AuffŸhrungen und SofagesprŠche zur Verortung der Gegenwart.

Platons Hšhlengleichnis wirft einen tiefen Blick in das Wesen des Menschen.

Die Bilder rŸhren an die tiefsten Schichten des menschlichen Seins.

Sie sind zeitlos und werfen zugleich ein reiches Licht auf die gegenwŠrtige

Beschaffenheit des menschlichen Bewusstseins. In diesem Lichte werden KŸnstler

und Philosophen verschiedenster HintergrŸnde und Abstammungen zur Urfrage der

Veranstaltungsreihe beitragen: ÝWas ist an der Zeit?Ü

 

 

 

 

 

| FREITAG 2. OKTOBER 2009

 

1800 Uhr         

Einschreiben                                                

 

1930 Uhr        

Gesang: Faye Shapiro

Vortrag: Wolf-Ulrich KlŸnker

Die Erwartung des Engels

Mensch werden im 21. Jahrhundert      

 

2230 Uhr        

Lesung: Christine Baur

SofagesprŠch: Jonas von der Gathen,

Andreas Laudert, Salvatore Lavecchia,

Robin Schmidt, Walter Kugler (Moderation)

Generation sein                               

 

 

 

| SAMSTAG 3. OKTOBER 2009

 

1030 Uhr        

Gesang: Faye Shapiro

Vortragsseminar: Stefan Brotbeck

SeelenumschwŸnge                             

 

1230 Uhr

Gesang: Lena Sutor-Wernich

Vortrag: Salvatore Lavecchia

Bildung durch Bilder Motive aus Platons Hšhlengleichnis

 

1600 Uhr

Gesang: Stephan Widmer

SofagesprŠch: Florian LŸck (captura),

Stefan Brotbeck (Philosophicum),

Wolf-Ulrich KlŸnker (Delos),

Johannes Nilo & Philipp Tok (Anderzeit)

Geistige Landschaftspflege                                  

 

1900 Uhr

Vortrag: Joachim Daniel

Das Hšhlengleichnis und die Gegenwart

 

2100 Uhr

Eurythmie, Musik, Wort:

Choreographie: Vera Koppehel

Kupfer Zeit Cyan

Mehr | Ensemble aktuell

 

2300 Uhr

Gesang: Stephan Widmer

SofagesprŠch: Lena Sutor-Wernich,

Gilda Bartel, Vera Koppehel, Faye Shapiro,

Christiane Haid, Friedel Reinhardt

Du mu§t dein Leben Šndern

 

 

 

| SONNTAG 4. OKTOBER 2009

 

1000 Uhr

Gesang: Stephan Widmer

Vortrag: Christiane Haid

Ein Glanz, der aus der TŸre des Gesetzes brichtÉ

– Zu Kafka und Platon

Lesung: Andreas Laudert

 

1300 Uhr

Gesang: Lena Sutor-Wernich

RundgesprŠch: Wolf-Ulrich KlŸnker

Auftritt der Versuchungen

 

1500 Uhr

Vortrag: Joachim Daniel

Die Gegenwart der Musen

 

Abschlussgesang: Faye Shapiro,

Stephan Widmer, Lena Sutor-Wernich

Ende etwa: 1645 Uhr

 

 

PDF-Download(64kb) | ANMELDEN

                                                                 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

/////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////

\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\ SYMPOSION \\ NEWS \\ MEHR

 

 

 

WERKSTATTWOCHE

 

EINE WOCHE WIE JEDE ANDERE

28. September bis 2. Oktober 2009 am Goetheanum

 

Die Werkstattwoche ist ein offenes Atelier am Goetheanum und bildet das geistige

und rŠumliche Milieu des Symposions. Die Werkstattwoche ist die Mšglichkeit sich am

Goetheanum fŸr einige Tage zur Zusammenarbeit zu verabreden. Derzeit gibt es sieben

Gruppen. Jede Gruppe bildet ihren eigenen Arbeits- und Zugangsmodus. Jeden Abend

wird eine ÝKlassenbesprechungÜ stattfinden. Vorbereitete BeitrŠge, spontaner Austausch

und offenes Beisammensein.

 

Die Bildung weiterer Gruppen ist nach Absprache mit Johannes Nilo und Philipp Tok

willkommen. Der Zutritt zur Werkstattwoche erfolgt durch die Aufnahme in eine Gruppe

oder die Bildung einer Gruppe. Alle anfallenden Kosten werden mšglichst individuell

innert der Werkgemeinschaft ausgeglichen.

 

 

 

 

Aktuelle Gruppen/Initiativen

 

Begriffsbildung | Heilige Spiele | BŸhne | Konzert | Studierzimmer | Kunstwende | f13        

(keine Texte) Raumgestalt | Dreamteam | Steffen                  

 

 

 

BEGRIFFSBILDUNG

 

Terje Sparby und Johannes Nilo stellen sich die Frage, wie man Begriffe

von nicht-sinnlichen PhŠnomenen bildet und haben Wolf-Ulrich KlŸnker

fŸr ein Seminar eingeladen.

 

Wenn wir etwas sehen, riechen, empfinden, erleben, fŸhlen, auch wenn wir etwas verstehen,

machen wir uns innere Bilder, die dem entsprechen, was wir eben gesehen, gerochen, empfunden usw. haben.

Diese Bilder, diese Vorstellungen, diese ReprŠsentationen machen zum grš§ten Teil den Inhalt

unseres wachen Bewusstseins aus.

 

Wir bekommen den Blick zunŠchst nur in Ausnahmesituationen frei von diesem Filter der Vorstellungen.

Wenn die Wirklichkeit uns wie ein Schlag ins Gesicht trifft, wachen wir auf wie aus einem Traum.

So auch in der Nacht, wenn wir im Traum aufwachen und uns wirklicher in der Welt erleben als wŠhrend des Tages.

Dass wir an der Entstehung dieser Bilder stets mitarbeiten, kriegen wir erst nachtrŠglich,

in der Analyse und der Rekonstruktion, z. B. eines bestimmten GefŸhls, mit.

 

Den inneren Blick fŸr die Formung des Vorstellungsbewusstseins hell und gerade zu kriegen

ist ein bewusst gefŸhrter Versuch des Aufwachens. Dieses Aufwachen kann zu einem Heraustreten

aus der seelischen Enge in das, was als den Weltzusammenhang bezeichnet werden kann.

In der Werkstattwoche wollen wir gezielt der Bildung von Begriffen von nichtsinnlich gegebenen PhŠnomenen nachgehen.

Und wir wollen empirisch-phŠnomenologisch vorgehen.

 

Genauer formuliert handelt es sich um GegenstŠnde, die einer anderen Form der Begriffsbildung bedŸrfen,

da sie nicht im gleichen Ma§e wie sinnliche GegenstŠnde aufsuchbar sind. So wird das oben genannte Heraustreten

aus dem Vorstellungsbewusstsein zur Bedingung.

 

Es stellen sich an dieser Stelle viele Fragen. Zwei sei hier genannt:

Was ist sinnlich und was ist Ÿber-sinnlich? Was wŠre eine Ÿbersinnliche Empirie?

 

Ort: Nordsaal Goetheanum

Zeit: Vormittags, 9000 bis 1230 Uhr, Montag – Donnerstag.

 

Anschlie§end wird Wolf-Ulrich KlŸnker ein Seminar geben, wo es darum gehen wird,

die Art der Begriffsbildung im Bereich der Engel und der Elemente nŠher zu beleuchten.

 

Ort: Nordsaal Goetheanum

Zeit: Donnerstag ca 15-18 Uhr, Freitag 9-12.30

 

Teilnahme mšglich in Absprache mit Johannes Nilo

 

Kontaktperson: Johannes Nilo | johannes.nilo|Št|goetheanum.ch

 

 

 

 

 

HEILIGE SPIELE

 

Mit einem Spiel kann man Welten erklŠren,

mit keiner Welt kann man ein Spiel erklŠren.

Ph. Tok 2005

 

Am Ende der zwšlf heiligen NŠchte in Dornach versammelte sich ein gro§es

Gelage zum Rollenspiel //Mord in Dornach//. Schwarzmagier haben sich ins

Herz der Weltgesellschaft eingeschlichen und provozieren den Zerfall der

Unternehmung durch nŠchtliche Morde. Das Spiel weckte ungeahnte Aggressionen,

weckte tiefe Seelenschichten und forderte jeden Einzelnen aus seinen gewohnten

Rollen heraus. Der Nachklang des Spiels hielt lange an. In kleineren Gruppen wurde

lange reflektiert. Das ÝSpielÜ, die Allgegenwart des umfassenden und lockenden

Begriffs, trat in die erlebende Anschauung.

 

Es ist an der Zeit zu spielen, tšnte durch die GesprŠche und das Jahr wurde zum

Jahr des Spiels. Die Briefe zur Šsthetischen Erziehung des Menschen von Friedrich

Schiller wurden anknŸpfend an Anderzeit II in einem Seminar bearbeitet, und es lebt

die Frage nach dem richtigen verstehen dessen was Schiller den Spieltrieb nennt.

Innerhalb der SommeruniversitŠt in Cottbus bildete sich ein Spielkreis um RŠtsel

und Wiesenspielbretter. Eine Wanderreise durch Griechenland endete im August

in Olympia. Joachim Daniel machte wiederholt in seinen VortrŠgen zur Kunstphilosophie

gro§e Seitenblicke auf das Spiel. Und so wird er ausgehend vom Begriff des Spiels ein

Wochenendseminar zum deutschen Idealismus in Kassel geben, Mitte September.

 

Derweilen verdichtete sich der Gedanke die Werkstattwoche intensiv zu nutzen um

intensiv zu spielen und zu reflektieren. Dem Begriff des Spiels weiter auf den Grund

zu gehen, die gro§en Regeln menschlicher Kultur zu bewegen und Perspektiven

fŸr die Spielwerdung der Welt zu erschlie§en.

 

Einige Stunden am Tag soll gespielt werden und ebenso einige Stunden in verschiedenen

GesprŠchsregeln das Erlebte gehoben und die gedankliche Dimension erschlossen werden.

Die Aufnahme in die Spielgruppe erfolgt auf Einladung und im Einzelfall auf Anfrage.

Die Initiatoren der Gruppe sind Jonas von der Gathen, Philipp Tok und Johann Sommer.

 

Kontaktperson: Jonas von der Gathen | narrenfreiheit[Št]gmx.de

 

 

 

 

 

B†HNE

 

FŸr Anderzeit Drey hat sich ein kleines Ensemble gegrŸndet welches

die substanziellen Themen und Gedanken von Anderzeit I, II und Drey

ins Sicht- und Hšrbare bringen mšchte.

 

Inspirationsgrundlage sind einerseits die Texte aus der kupfernen und

cyanfarbenen Ausgabe der projekt.zeitung sowie die meditative BeschŠftigung

mit dem was an der Zeit sein kšnnte: Wo liegt ein neues Delphi? Wohin wendet

sich die Seele in Anbetracht der gegenwŠrtigen Blendung und die Unentschiedenheit

des Ich zwischen Sehnsucht und Angst – einsam und all-ein?

 

Die Probenzeiten sind Montag bis Donnerstag jeweils ab 1400 im Holzhaus.

Hauptprobe ist am Freitag um 1400 in der Schreinerei.
Generalprobe am

Samstag um 800 in der Schreinerei. AuffŸhrung am Samstag um 2100.

Informationen auf der Webseite der Goetheanum-BŸhne

 

Kontaktperson Vera Koppehel | verissima|Št|gmx.net

 

 

 

 

 

STUDIERZIMMER

 

Das Rudolf Steiner Archiv im Haus Duldeck bietet wŠhrend der Werkstattwoche

tŠglich von 0930 Uhr bis 1730 Uhr ein Studienzimmer. FŸr Vertiefung und

Inspiration aktueller Diplom/ Semester/ Magister / Dr. und Individualstudienarbeiten.

Forschungen zum Werk Rudolf Steiners kšnnen unter Absprache durch Mitarbeiter

des Archivs betreut werden.

 

Kontaktperson: Vera Koppehel | archiv|Št|rudolf-steiner.com

 

 

 

 

 

kunstwende

 

bildende kunst, griechische anregung (wanderreise), 

mangelerlebnisse an heutigen produktionen.

 

wie setze ich mich instand, um diese mŠngel in meiner eigenen arbeit zu 

beheben? welches leibliche (landschaftliche) erleben, welche art begreifen 

ist voraussetzung fŸr adŠquate, d i menschengemŠ§e gestaltungen? 

wohin umwenden und wie die krŠfte der antiken formen auffinden und in die 

eigene arbeit hinein vergegenwŠrtigen? 

zeichnende annŠherungen. 

 

achtung, diese zusammenkunft wendet sich an praktizierende bildende 

kŸnstler, ist also kein kurs. es wird alles vorausgesetzt, auch das mitbringen 

der papiere und eigenen lieblingsbleistifte. 

 

zeiten: werkstattwoche tŠglich 16 bis 19 uhr 

 

ort: treffpunkt vor der schreinerei am birnenbŠnkchen 

bisher anteilbringend:barbara schnetzler, faye shapiro, christine baur 

 

kontaktperson: christine | airphos{Št}yahoo.de

 

 

 

 

 

Antworten sind gut, Fragen sind besser.

[f13 | zukunft ist jetzt.]

 

Unter diesem Motto und Label werden wir, drei Jungs aus Hamburg, 

wo wir uns selbststŠndig auf das externe Abitur vorbereiten, 

uns fŸnf Tage im und um das Goetheanum bewegen.

Ein Teil der Zeit wird die Arbeit an dem Abiturstoff sein:

Wie kommt es, den MenschheitsreprŠsentanten vis-a-vie Mathe-Gleichungen zu lšsen?

Was bedeutet es, Deutsch-Interpretationen und Textanalyen unter der

mystisch-farbenfrohen Deckenbemalung des gro§en Saales zu verfassen?

 

Eine andere Komponente wird sein, den Ort, seine Geschichte und Bedeutung greifen zu wollen.

Ein Spaziergang um den HŸgel, vielleicht eine FŸhrung mitmachen, einfach mal im Westtreppenhaus

sitzen und dem GebŠude zuhšren, Menschen fragen - 

 

Was wir wollen, ist, Fragen finden, daraus Ideen entwicklen, dann durchstarten.

 

Mitmachen wollen? Altes Abiwissen auffrischen? Wir freuen uns Ÿber Mitmacher,

Lernhelfer und Ortskundige. 

 

Wann: Monatg bis Freitag, ganztŠgig spontan mit variabler Zeitplanung. 

Wer: David Voigt, Gregor Steinle, Kim-Fabian von Dall'Armi

 

Kontakt: Kim-Fabian von Dall'Armi | 0049151 1942 70 53 | info|Št|fdreizehn.de

 

Infromationen zu f13

 

 

 

 

 

keine Texte

 

Raumgestalt | Florian LŸck | flo_lueck|Št|yahoo.de

 

Dreamteam | Maria Veron | mariaveria|Št|web.de

 

Steffen | Johann Sommer | wiesoeigentlichsommer|Št|web.de

 

 

 

 

\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

/////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////

\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\ SYMPOSION \\ NEWS \\ MEHR

 

 

 

WANDERREISE

 

ZUM URSPRUNG DER MENSCHHEIT

9. bis 17. August 2009 Griechenland

 

gut, war es.

 

> Zur AnkŸndigung

 

 

 

 

 

 

 

 

\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

/////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////

\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\ SYMPOSION \\ NEWS \\ MEHR

 

 

 

 

ANDERZEIT

 

Anderzeit ist ein Versuch zur Verortung der Gegenwart

durch Kunst, Philosophie und Anthroposophie.

 

Wir verstehen Anderzeit als einen offenen Lernprozess, der das GesprŠch mit

der Gegenwart aller Zeiten sucht. Es geht uns um die Suche nach einer ݾsthetischenÜ

Bildung jenseits von Akademismus, Verschulung und Warenfetischismus (siehe Anderzeit II).

 

Dieses Jahr laden wir zu drey Veranstaltungen ein, die aus diesem Leitbild geboren wurden:

zu einer Reise, einer Werkstattwoche und einem Symposion.

 

Ý mehr Gedanken in der Anderzeitmappe zum Download

 

 

Veranstalter

Johannes Nilo und Philipp Tok | Kontakt

In Zusammenarbeit mit der Jugendsektion am Goetheanum

 

Postadresse

Anderzeit | Dorneckstra§e 1 | 4143 Dornach

 

Mitarbeiter

Jonas von der Gathen | Maria Veron | Friedel Reinhardt | Florian LŸck | Kim-Fabian von DallÕArmi

Johann Sommer | Che Wagner | Jasmin Kerkhoff | Vera Koppehel | und Weitere

 

Veranstaltungsort

Goetheanum – Freie Hochschule fŸr Geisteswissenschaft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

/////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////

\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\ SYMPOSION \\ NEWS \\ MEHR

 

 

 

 

ARCHIV

 

Anderzeit befindet sich im dritten Jahr, schlie§t allerdings an die Veranstaltungstradition

der anthroposophischen Hochschulwochen an, die seit 1920 am Goetheanum stattgefunden haben.

Auf den Webseiten der vorangegangenen Jahren finden sich Texte, Bilder und Programme.

 

 

/// Hochschulwochen

 

/// Anderzeit Eyns

 

/// Anderzeit Zwey

 

/// Anderzeit Drey (alpha)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

/////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////

\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\ SYMPOSION \\ NEWS \\ MEHR

 

 

 

 

MEHR                                                                                     

 

 

/// Symposion

 

/// Werkstattwoche

 

/// Wanderreise

 

 

/// Bisher dabei

 

/// News

 

/// Archiv

 

 

/// Anderzeit Impressum

 

 

 

///////////////////////////////////////////////////////////////////////////// OBEN