Anderzeit Drey
Das Symposion fŸr Kunst und Philosophie
am Goetheanum bei Basel 2. bis 4. Oktober 2009
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SYMPOSION // NEWS // MEHR
BISHER DABEI
Adrian Wagner
Andreas Laudert
Angelika Baumeister-Lšsse
Angelus Huber
Anke Dietrich
Anna de Millas
Barbara Schnetzler
Beatrice Scharmann
Ben Schindler
Benjamin Kolass
Bernhard Vontobel
Birgit Ebel
Bram Loss
Brigitte von der Gathen
Che Wagner
Christiane Haid
Christian Ahrens
Ch. Sch.
Christine Baur
Christine Fritzsche
Chiara Bano
Curro Cachinero
David Voigt
Dorothea Heidenreich
Elena Ebel
Elisabeth Wiederkehr
Fabian Roschka
Faye Shapiro
Florian Klesczewski
Florian LŸck
Franziska Schmidt-von Nell
Friedel Reinhardt
Fridor Jeske
Georg Gusewski
Gregor Steinle
Gilda Bartel
Giulia Critelli
Hannes Busche
Horst Altfeld
Jana WŸrker
Jasmin Kerkhoff
Jean-Marie Weber
Julia Sophia Voigt
Joachim Daniel
Jobst Langhans
Johann Sommer
Johanna Debes
Johanna Friederichs
Johanna Guhr
Johannes Nilo
Jonas Lismont
Jonas von der Gathen
Kamila Namyslowska
Katharina Funke
Katharina Horn
Kim-Fabian von Dall'armi
Lena Kunze
Lena Sutor-Wernich
Lin Hektoen
Linde Gerold
Liselotte Strube-Harms
Louis Defche
Lydia Bock
Madeleine Ronner
Magdalena Vollmer
Maria Jacobi
Maria Veron
Martin Stenius
Martje Brandsma
Max Robert Jung
Maxim Le Roux
Michael Schmock
Milon Brunner
Noemi Boeken
Pablo Grassi
Peter DellbrŸgger
Philip Kovce
Philipp Tok
Ricarda Brunner
Robin Schmidt
Ruth Bamberg
Salvatore Lavecchia
Shira Nov
Silvan Schaffner
Simone Ziegenbalg
Stefan Brotbeck
Stefan Bšhme
Stephan Siber
Stephan Widmer
Susanne Hšrz
Tabea Roth
Terje Sparby
Thomas LŸderitz
Toni Hildebrandt
Valeria Elinor
Vera Koppehel
Walter Kugler
Wolf-Ulrich KlŸnker
Wolf Schwald
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SYMPOSION // NEWS // MEHR
NEWS
2. Oktober
Sie war gut
Die Welt kann nur von der Stelle aus fŸr gut angesehen werden, von der
aus sie geschaffen wurde,
denn nur dort wurde gesagt: Und siehe, sie war gut – und nur von
dort aus kann sie verurteilt und zerstšrt werden.
Franz Kafka, Betrachtungen Ÿber SŸnde, Leid, Hoffnung und den wahren Weg
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26. September
Die Fesseln
binden ihre Nacken und Schenkel
"Weil jede Lust und jedes Leid gewisserma§en einen Nagel hat und damit
die Seele an den Leib annagelt und sie anheftet und sie kšrperhaft macht,
indem sie das fŸr wahr hŠlt, was auch der Leib als wahr angibt."
Mit dieser eindringlichen Formulierung antwortet Sokrates seinem
GesprŠchspartner Kebes wieso es meistens die sinnliche Wahrnehmung ist,
die uns an den Leib fesseln. Sie ist es nŠmlich, von der wir uns am ehesten
Ÿberzeugen lassen, dass sie das eigentlich Wirkliche ist. Wieso eigentlich?
Der Grund ist nicht, dass die Sinne uns Unwahres erzŠhlen und dass wir ihnen deshalb
nicht trauen sollten. Nein. Die Ursache sind wir selbst. Wir schenken dem Vertrauen,
was sich unserem Bewusstsein am meisten aufdrŠngt. Und das sind die Dinge, Ÿber die wir
uns freuen und die, die Schmerz verursachen. So geht es, "da§ die Seele jedes Menschen,
sobald sie sich Ÿber etwas heftig freut oder betrŸbt, zwangslŠufig glauben muss,
da§ das, was diese Empfindung am meisten auslšst, etwas durchaus Wirkliches und Wahres sei,
wŠhrend es dies doch nicht ist". Platon, Phaidon (Kap. 33) in der †bertragung von R. Rufener.
Johannes Nilo
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Eršffnung der Werkstattwoche
Sonntag den 27. September 2009:
Ab 18 Uhr kleines Mahl in Jugendsektion mšglich.
20 Uhr Treffen in der Schreinerei zur ersten Klassenbesprechung.
Wer noch vor hat zu kommen, bitte sofort melden:
anmelden|Št|anderzeit.com
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24. September
whiteout
Videoinstallation von Ruth Bamberg
Zu Begehen wŠhrend dem Symposion durch FŸhrungen
Èauf der schwelle zwischen wachen und trŠumen kam mir,
dass ich zur Ýblendung der gegenwartÜ 2001 gearbeitet habeÉÇ
Im Zentrum, dort wo im christlichen Altarwerk Anbetungen und Heilige
Konversationen, Christi Tod, Auferstehung oder die Himmelfahrt Mariens
den Glaubensinhalt verkšrpern, sehen wir den ungeheuerlichen,
energetischen Ausbruch einer Atomexplosion. Freilich sind uns solche Bilder
bekannt. Hier sind es Aufnahmen von den Atombombentests am Bikini-Atoll.
Ruth Bamberg hat in ihrer Videoinstallation ÝwhiteoutÜ aus dem Jahre 2001
den zerstšrerischen Moment mit Hilfe der digitalen Videotechnik derart verlangsamt,
dass wir minutenlang Zeugen eines blo§en Ausstroms von Energie werden. Sinnstiftung,
im Sinne der christlich-abendlŠndischen Bildtradition, wird man von diesem Mittelteil
des Videotriptychon daher kaum erwarten kšnnen. Wohl aber fungiert es als das in
seiner Bedrohung abstrakt gewordene Sinnbild dieser NegativitŠt, die auch die SeitenflŸgel
der Installation gleichsam Ÿberschattet. Medienbilder eines ganzen Jahrhunderts, die auf
dem rechten Schirm im Zeitraffer vorbeiflimmern, erscheinen nahezu zwangslŠufig unter diesem
Damoklesschwert. Dabei tragen sie es bereits in sich. Sie zeigen Krieg, Zerstšrung und
Všlkermord, dazwischen berŸhmte Szenen der Filmgeschichte und andere Medienereignisse:
Marlene Dietrich, Elvis Presley, Boris Becker, Khomeni und Micky Maus. Ein Repetitionsgewehr
der Zeitgeschichte kšnnte man diesen Bilderbogen nennen. Die Unvermitteltheit, mit der hier
Banales und Existenzielles nebeneinander gestellt sind, rekurriert auf eine mediale Struktur,
innerhalb derer die Bilder und Szenen ihre dokumentarische, geschichtliche oder ikonische
Bedeutung, mithin ihre Erinnerungsfunktion, zu verlieren drohen.
Die visuellen und akustischen Mittel von ÝwhiteoutÜ umgreifen eine ebenso substanzielle
wie negative Leere. Die extreme Beschleunigung und Verlangsamung der Bilder erzeugt im
Betrachter das GefŸhl einer Entrealisierung und lŠsst die Vorstellung einer authentischen
Wirklichkeit selbst ins Wanken geraten. Dieser Eindruck wird durch den Raumklang, den der
Musiker und Komponist Philippe Micol aus dem Originalton des zentralen Motivs hergestellt
hat, noch verstŠrkt: ein mysterišses, gedehntes Rauschen, das schlagartig ins Bedrohliche
anwŠchst. Auch angesichts der Aufnahmen des linken SeitenflŸgel befŠllt einen – wesentlich
gestŸtzt durch den Klang – das klamme GefŸhl der Orientierungslosigkeit. Menschenmassen,
die Bamberg auf einer Einkaufsstrasse gefilmt hat, ziehen in Zeitlupe vorŸber. Mag man sich
in diesen Passanten womšglich auf unangenehme Weise selbst gespiegelt sehen, so bilden sie
auch in positiver Hinsicht den einzigen Identifikationspunkt der Arbeit. Ohne freilich die
Macht der NegativitŠt aufzuheben, setzten sie einen Kontrapunkt. Es sind gewšhnliche,
menschliche Verhaltensweisen, die bei aller Entfremdung ein StŸck NŠhe erbringen:
die Hetze im Alltagsstress genauso wie eine liebevoll anmutende Umarmung.
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Werkstaatwochengruppe f13
Jetzt mit Text: ÈAntworten sind gut, Fragen sind besser.Ç
Text zur Gruppe f13 | Mehr zur Werkstattwoche
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22. September
Das Hšhlengleichnis
Platon*
Betrachte im folgenden Bilde unsere menschliche Natur,
achte auf ihre Bildung und Deformation.
Denke dir eine Hšhle unter der Erde, die nach oben hin zum Lichte gešffnet ist
und nach unten absteigend sich verdunkelt. In diesem Dunkel leben Menschen
von Kindesbeinen an gefesselt. Die Fesseln binden ihre Nacken und Schenkel,
so das sie unbeweglich auf die gegenŸberliegende Wand starren.
Fern hinter und Ÿber ihnen brennt ein Feuer, dessen Licht Schatten auf jene
Wand wirft. Vor diesem Feuer verlŠuft eine kleine Mauer,
wie ein BŸhne fŸr Puppen. †ber dieser Mauer tragen Menschen
Marionetten; Abbilder von Lebewesen und Menschengemachten Dingen.
Die einen zeigen und reden, die anderen zeigen schweigend.
Du meinst dies sei ein seltsames Gleichnis, und wunderliche Gefangene? –
Es sind leibhaftige Ebenbilder von uns!
Diese Gefangenen haben von sich selbst, voneinander und von der Welt nie etwas
anderes gesehen als Schatten. Und miteinander redend, pflegen sie diese Schatten
zu benennen und zu besprechen, wŠhrend das Echo der Hšhle alle Stimmen an die
Schatten klebt. Nichts anderes als die redenden Schatten kšnnen sie fŸr wahr halten.
Nun betrachte ihre Erlšsung und Heilung von ihrem Irrwahn.
WŸrde man einem die Fesseln lšsen, ihn aufrichten und den Blick wenden, wie wŸrde
Er unter den Schmerzen der Blendung, das ihm flimmernde Unbekannte beurteilen?
WŸrde ihn nicht alles zurŸckziehen in die vertraute Welt der Schatten?
Wenn man ihn aber doch den rauhen und steilen Aufgang, bis an das Licht der Sonne
hinaufzšge, wŸrde er nicht widerwillig und zuletzt gar blind vor Blendung nichts
sehen von dem was sich ihm nun als Wirklichkeit zeigte?
Er bedarf der Gewšhnung. Zuerst wŸrde er wohl die Schatten am leichtesten erkennen,
dann die Spiegelbilder der Menschen und aller Wesen, zuletzt diese selbst. Anschlie§end
kšnnte man seine Augen dem Himmel zuwenden, erst des Nachts, um das Licht der Sterne und
des Mondes zu betrachten, und dann, die Reise vollendend, kšnnte er wohl die Sonne an
ihrem eigenen Platz erblicken. – Nahe lŠge es nun das er Ÿber sie die Einsicht gewinnen
wŸrde, dass sie die Urheberin der Zeiten ist, dass sie alle Dinge im Raum ordnet und
von allem der Ursprung ist.
Wenn er nun aber an die Hšhle zurŸckdenkt und an die Weisheit seiner Mitgefangenen:
wird er sich nicht wegen seiner VerŠnderung glŸcklich preisen, jene aber bedauern? –
Wenn es aber bei ihnen gegenseitig Ehrungen und Auszeichnungen gibt, sowie Belohnungen
fŸr den, der am schŠrfsten beobachtet und sich am besten daran erinnert,
was vor, nach und mit ihnen zu kommen pflegte, und daraus am gekonntesten vorhersagte,
was kommen werde, meinst du, dass er nach diesen Ehrungen verlangen werde und diejenigen,
die bei jenen geehrt werden und Einfluss haben, beneidet? Oder dass es ihm geht,
wie Homer sagt, und er viel lieber Èals Tagelšhner bei einem anderen dŸrftigen Manne
das Feld bestellenÇ und eher alles in der Welt Ÿber sich ergehen lassen will,
als jenes Scheinwissen zu haben und so zu leben?
Bedenke, wenn unser Befreiter wieder hinunterginge und sich auf den selben Platz setzte,
hŠtte er da die Augen nicht voll von Finsternis? – Wenn er nun aber, wŠhrend sein Blick noch
verdunkelt ist, in seinem Urteil wieder mit jenen ewig Gefangenen wetteifern sollte, und zwar
ehe sich seine Augen wieder angepasst haben, und diese zur Gewšhnung erforderliche Zeit dŸrfte
nicht ganz kurz sein, wŸrde er da kein GelŠchter vervorrufen, und wŸrde es nicht von ihm hei§en,
weil er hinaufgegangen sei, kŠme er mit verdorbenen Augen zurŸck, und es lohne nicht einmal der
Versuch hinaufzugehen? Und wenn er sie gar entfesseln und hinauffŸhren wollte, wŸrden sie ihn
nicht ermorden, wenn sie ihn ergreifen und ermorden kšnnten? |
*In Arbeit befindliche freie †bertragung des
Originaltextes,
entlang klassischen
†bersetzungen und unter dem Eigenwillen
die dialogische Form in
einen dialogischen Charakter zu Ÿbertragen
sowie einen gegenwŠrtig
gut lesbaren Text zu erhalten.
Korrekturen und Mitarbeit
erwŸnscht Ý philipptok|Št|freiehochschule.de
///
17. September
The safest general characterization
of the European philosophical tradition is
that it consists of a series of footnotes
to Plato.
A. N. Whitehead, Process and Reality, p. 39
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15. September
Lebewesen enthŸllen
ÈEs ist an der Zeit, den Menschen als das Lebewesen zu enthŸllen,
das aus der Wiederholung entsteht.
Wie das 19. Jahrhundert kognitiv im Zeichen der Produktion stand,
das 20. im Zeichen der ReflexivitŠt,
sollte die Zukunft sich unter dem Zeichen des Exerzitiums prŠsentieren.Ç
Peter Sloterdijk, Du mu§t dein Leben Šndern, 2009, S. 14
///
14. September
Begriffsbildung in der Werkstattwoche
Aus dem aktuellen Arbeitspapier der Werkstattwochengruppe:
ÈWenn die Wirklichkeit uns wie ein Schlag ins Gesicht trifft, wachen wir auf wie aus einem Traum.
So auch in der Nacht, wenn wir im Traum aufwachen und uns wirklicher in der Welt erleben als wŠhrend des Tages.
Dass wir an der Entstehung dieser Bilder stets mitarbeiten, kriegen wir erst nachtrŠglich,
in der Analyse und der Rekonstruktion, z. B. eines bestimmten GefŸhls, mit.
Den inneren Blick fŸr die Formung des Vorstellungsbewusstseins hell und gerade zu kriegen
ist ein bewusst gefŸhrter Versuch des Aufwachens. Dieses Aufwachen kann zu einem Heraustreten
aus der seelischen Enge in das, was als den Weltzusammenhang bezeichnet werden kann.
In der Werkstattwoche wollen wir gezielt der Bildung von Begriffen von nichtsinnlich gegebenen PhŠnomenen nachgehen.Ç
Mehr zur Gruppe Begriffsbildung | Mehr zur Werkstattwoche
///
Mitfahrgelegenheit
Donnerstag 1. Oktober: Heidelberg-Dornach
Sonntag 4. Oktober: Dornach-Heidelberg
Ansprechpartner: Simone Ziegenbalg
Telefon: 06221-7 27 11 55 oder 0162-9 16 28 02
///
9. September
Neue Werkstattwochengruppe
Kunstwenden
Aus der Gruppenbeschreibung: Èachtung, diese zusammenkunft wendet sich an praktizierende bildende
kŸnstler, ist also kein kurs. es wird alles vorausgesetzt, auch das mitbringen
der papiere und eigenen lieblingsbleistifte.Ç
Mehr zur Gruppe Kunstwende | Mehr zur Werkstattwoche
///
7. September
Neue Spiele
sind die Erweiterung der alten Begriffe
um einen Spiegel.
Der Sender sendet den EmpfŠnger.
Das Fremde verfremdet die Gewohnheit.
Das Im-Spiel-Sein spielt das Rausfallen.
Das Ziel des Spiels zielt auf den Start des Spiels.
Das Ereignis ereignet das Programm.
Das Fragen-Worum-es-geht ist seine eigene Antwort.
Alle Mitspieler werden zu unkontrollierten Magiern.
Die Angst Šngstigt das HeraufdŠmmern der Mšglichkeiten.
Neue Spiele haben kein Ende,
denn wir wissen nicht wann sie anfangen.
Siehe Werkstattwochengruppe Heilige Spiele | Mehr zur Werkstattwoche
///
6. September
Alte Spiele
ÈDer Begriff der zentrierten Struktur ist in der Tat
der Begriff eines b e g r Ÿ n d e t e n Spiels,
das von einer begrŸndenden Unbeweglichkeit und einer
versichernden Gewissheit, die selber dem Spiel entzogen
sind, ausgeht. Von dieser Gewissheit her kann die Angst
gemeistert werden, die stets aus einer gewissen Art,
ins Spiel verwickelt zu sein, vom Spiel gefesselt zu
sein, mit Beginn des Spiels immer schon in der Weise
des Im-Spiele-Seins zu sein, entsteht. ÉÇ
Jaques Derrida in dem Aufsatz:
Die Struktur, das Zeichen und das Spiel
im Diskurs der Wissenschaften vom Menschen.
Enthalten in: Postmoderne und Dekonstruktion
1990 Stuttgart
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*1774 Caspar David Friedrich
///
5. September
VorzŸgliche Liebe
ÈAber ich verlange von dir, da§ du zu deiner vorzŸglichsten Liebe gelangest.
Bedenke, wovon du abgefallen bist, Šndere deinen Sinn und verrichte die
vorzŸglichsten Taten. Wenn aber nicht, so komme ich und bewege dein Licht
von seiner Stelle, es sei denn, da§ du deinen Sinn Šnderst.Ç
Johannes der Evangelist
Zitiert nach Rudolf Steiner, Das Christentum als mystische TatsacheÜ
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4. September
Das glŸckliche Bewu§tsein
ÈWenn ich aus dem Haus trete, um die Welt zu erobern, aus dem Privaten ins
…ffentliche, dann verliere ich mich in der Welt. Und wenn ich aus der Welt
nach Hause zurŸckkehre, um das …ffentliche zu privatisieren und um mich wieder
zu finden dann verliere ich die Welt.
Diese Negation: Ich verliere mich in der Welt,und ich verliere die Welt in mir,
nennt Hegel das unglŸckliche Bewusstsein.
Und das unglŸckliche Bewusstsein ist das Bewusstsein tut cuor.
Bewusstsein und UnglŸck sind Synonyme. GlŸck ist immer Unbewusst. [É]
Diese Grundlegende PhŠnomenologie charakterisiert das Sesshafte Dasein.
Also das Dasein, das im Privaten sitzt und im …ffentlichen ausstirbt.
Die Kommunikationsrevolution besteht darin, dass die Informationen direkt von
Privatraum zu Privatraum laufen. Das heisst, dass sie den šffentlichen Raum
nur noch in Form von materiellen oder immateriellen Kabeln durchlaufenÉÇ
Vilem Flusser, 1991, Prophet der digitalen Welt Ý Youtube
\\\
3. September
ÈJeder grosse Mensch hat eine rŸckwirkende Kraft:
alle Geschichte wird um seinetwillen wieder auf die Wage gestellt,
und tausend Geheimnisse der Vergangenheit kriechen aus ihren Schlupfwinkeln –
hinein in seine Sonne.
Es ist gar nicht abzusehen, was Alles einmal noch Geschichte sein wird.
Die Vergangenheit ist vielleicht immer noch wesentlich unentdeckt!
Es bedarf noch so vieler rŸckwirkender KrŠfte!Ç
Friedrich Nietzsche, Die Fršhliche Wissenschaft, Aphorismus 34
\\\
Das Anderzeit-Ensemble
Die aktuelle Besetzung
eurythmie: chiara bano, noemie bšken, martje brandsma,
dorothea heidenreich, angelus huber, anna de millas.
trompete: christian ahrens
violine: peter dellbrŸgger
sprache: franziska von nell
beleuchtung: nn
choreographie: vera koppehel
Performance: Samstag 3. Oktober 2009 um 21 Uhr
(siehe SYMPOSION)
\\\
2. September
Kochen fŸr die Gštter
Pasta Contest 2009
Die gro§e Tradition der Anderzeit-Pastaconteste steht auf dem Spiel!
Bis heute hat sich niemand gefunden, der die diesjŠhrige Organisation Ÿbernimmt.
Einer der Titelverteidiger des letzten Jahres hat bereits versucht sich anzumelden...
ohne Erfolg. An wen soll er sich wenden?
Wer Ÿbernimmt Verantwortung fŸr den gro§en Impuls?
Austragungszeit: 28. September bis 2. Oktober
Teams: fŸr 5 bis 10 Mahlzeiten
Retter und Retterinnen wendet Euch an:
anmelden|Št|anderzeit.com
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Ein seltsamer HŸgel
Von Faye Shapiro
Der neue Soundtrack zum Programm.
\\\
1. September 2009
ÈDie Schšnheit ist die Erinnerung
an die Zeugungskraft des Geistes.Ç
Joachim Daniel: 11. August, Aphrodite Tempel in Bassai, Griechenland
Ein erstes Echo aus der ersten Anderzeit-Drey-Veranstaltung
zum Hšhlengleichnis von Platon: die Wanderreise in der Peloponnes.
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SYMPOSION \\ NEWS \\ MEHR
SYMPOSION
DIE BLENDUNG DER GEGENWART
2. bis 4. Oktober 2009 in der Schreinerei am Goetheanum
VortrŠge, Gesang, AuffŸhrungen und
SofagesprŠche zur Verortung der Gegenwart.
Platons Hšhlengleichnis wirft einen tiefen Blick in das Wesen des Menschen.
Die Bilder rŸhren an die tiefsten Schichten des menschlichen Seins.
Sie sind zeitlos und werfen zugleich ein reiches Licht auf die gegenwŠrtige
Beschaffenheit des menschlichen Bewusstseins. In diesem Lichte werden KŸnstler
und Philosophen verschiedenster HintergrŸnde und Abstammungen zur Urfrage der
Veranstaltungsreihe beitragen: ÝWas ist an der Zeit?Ü
| FREITAG 2. OKTOBER 2009
1800 Uhr
Einschreiben
1930 Uhr
Gesang: Faye Shapiro
Vortrag: Wolf-Ulrich KlŸnker
Die Erwartung des Engels
Mensch werden im 21. Jahrhundert
2230 Uhr
Lesung: Christine Baur
SofagesprŠch: Jonas von der Gathen,
Andreas Laudert, Salvatore Lavecchia,
Robin Schmidt, Walter Kugler (Moderation)
Generation sein
| SAMSTAG 3. OKTOBER 2009
1030 Uhr
Gesang: Faye Shapiro
Vortragsseminar: Stefan Brotbeck
SeelenumschwŸnge
1230 Uhr
Gesang: Lena Sutor-Wernich
Vortrag: Salvatore Lavecchia
Bildung durch Bilder Motive aus Platons Hšhlengleichnis
1600 Uhr
Gesang: Stephan Widmer
SofagesprŠch: Florian LŸck (captura),
Stefan Brotbeck (Philosophicum),
Wolf-Ulrich KlŸnker (Delos),
Johannes Nilo & Philipp Tok (Anderzeit)
Geistige Landschaftspflege
1900 Uhr
Vortrag: Joachim Daniel
Das Hšhlengleichnis und die Gegenwart
2100 Uhr
Eurythmie, Musik, Wort:
Choreographie: Vera Koppehel
Kupfer Zeit Cyan
2300 Uhr
Gesang: Stephan Widmer
SofagesprŠch: Lena Sutor-Wernich,
Gilda Bartel, Vera Koppehel, Faye Shapiro,
Christiane Haid, Friedel Reinhardt
| SONNTAG 4. OKTOBER 2009
1000 Uhr
Gesang: Stephan Widmer
Vortrag: Christiane Haid
Ein Glanz, der aus der TŸre des Gesetzes brichtÉ
– Zu Kafka und Platon
Lesung: Andreas Laudert
1300 Uhr
Gesang: Lena Sutor-Wernich
RundgesprŠch: Wolf-Ulrich KlŸnker
Auftritt der Versuchungen
1500 Uhr
Vortrag: Joachim Daniel
Die Gegenwart der Musen
Abschlussgesang: Faye Shapiro,
Stephan Widmer, Lena Sutor-Wernich
Ende etwa: 1645 Uhr
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SYMPOSION \\ NEWS \\ MEHR
WERKSTATTWOCHE
EINE WOCHE WIE JEDE ANDERE
28. September bis 2. Oktober 2009 am Goetheanum
Die Werkstattwoche ist ein offenes Atelier am Goetheanum und bildet das geistige
und rŠumliche Milieu des Symposions. Die Werkstattwoche ist die Mšglichkeit sich am
Goetheanum fŸr einige Tage zur Zusammenarbeit zu verabreden. Derzeit gibt es sieben
Gruppen. Jede Gruppe bildet ihren eigenen Arbeits- und Zugangsmodus. Jeden Abend
wird eine ÝKlassenbesprechungÜ stattfinden. Vorbereitete BeitrŠge, spontaner Austausch
und offenes Beisammensein.
Die Bildung weiterer Gruppen ist nach Absprache mit Johannes Nilo und Philipp Tok
willkommen. Der Zutritt zur Werkstattwoche erfolgt durch die Aufnahme in eine Gruppe
oder die Bildung einer Gruppe. Alle anfallenden Kosten werden mšglichst individuell
innert der Werkgemeinschaft ausgeglichen.
Aktuelle Gruppen/Initiativen
Begriffsbildung | Heilige Spiele
| BŸhne
| Konzert | Studierzimmer | Kunstwende | f13
(keine Texte) Raumgestalt | Dreamteam | Steffen
Terje Sparby und Johannes Nilo stellen sich die Frage, wie man Begriffe
von nicht-sinnlichen PhŠnomenen bildet und haben Wolf-Ulrich KlŸnker
fŸr ein Seminar eingeladen.
Wenn wir etwas sehen, riechen, empfinden, erleben, fŸhlen, auch wenn wir etwas verstehen,
machen wir uns innere Bilder, die dem entsprechen, was wir eben gesehen, gerochen, empfunden usw. haben.
Diese Bilder, diese Vorstellungen, diese ReprŠsentationen machen zum grš§ten Teil den Inhalt
unseres wachen Bewusstseins aus.
Wir bekommen den Blick zunŠchst nur in Ausnahmesituationen frei von diesem Filter der Vorstellungen.
Wenn die Wirklichkeit uns wie ein Schlag ins Gesicht trifft, wachen wir auf wie aus einem Traum.
So auch in der Nacht, wenn wir im Traum aufwachen und uns wirklicher in der Welt erleben als wŠhrend des Tages.
Dass wir an der Entstehung dieser Bilder stets mitarbeiten, kriegen wir erst nachtrŠglich,
in der Analyse und der Rekonstruktion, z. B. eines bestimmten GefŸhls, mit.
Den inneren Blick fŸr die Formung des Vorstellungsbewusstseins hell und gerade zu kriegen
ist ein bewusst gefŸhrter Versuch des Aufwachens. Dieses Aufwachen kann zu einem Heraustreten
aus der seelischen Enge in das, was als den Weltzusammenhang bezeichnet werden kann.
In der Werkstattwoche wollen wir gezielt der Bildung von Begriffen von nichtsinnlich gegebenen PhŠnomenen nachgehen.
Und wir wollen empirisch-phŠnomenologisch vorgehen.
Genauer formuliert handelt es sich um GegenstŠnde, die einer anderen Form der Begriffsbildung bedŸrfen,
da sie nicht im gleichen Ma§e wie sinnliche GegenstŠnde aufsuchbar sind. So wird das oben genannte Heraustreten
aus dem Vorstellungsbewusstsein zur Bedingung.
Es stellen sich an dieser Stelle viele Fragen. Zwei sei hier genannt:
Was ist sinnlich und was ist Ÿber-sinnlich? Was wŠre eine Ÿbersinnliche Empirie?
Ort: Nordsaal Goetheanum
Zeit: Vormittags, 9000 bis 1230 Uhr, Montag – Donnerstag.
Anschlie§end wird Wolf-Ulrich KlŸnker ein Seminar geben, wo es darum gehen wird,
die Art der Begriffsbildung im Bereich der Engel und der Elemente nŠher zu beleuchten.
Ort: Nordsaal Goetheanum
Zeit: Donnerstag ca 15-18 Uhr, Freitag 9-12.30
Teilnahme mšglich in Absprache mit Johannes Nilo
Kontaktperson: Johannes Nilo | johannes.nilo|Št|goetheanum.ch
Mit einem Spiel kann man Welten erklŠren,
mit keiner Welt kann man ein Spiel erklŠren.
Ph. Tok 2005
Am Ende der zwšlf heiligen NŠchte in Dornach versammelte sich ein gro§es
Gelage zum Rollenspiel //Mord in Dornach//. Schwarzmagier haben sich ins
Herz der Weltgesellschaft eingeschlichen und provozieren den Zerfall der
Unternehmung durch nŠchtliche Morde. Das Spiel weckte ungeahnte Aggressionen,
weckte tiefe Seelenschichten und forderte jeden Einzelnen aus seinen gewohnten
Rollen heraus. Der Nachklang des Spiels hielt lange an. In kleineren Gruppen wurde
lange reflektiert. Das ÝSpielÜ, die Allgegenwart des umfassenden und lockenden
Begriffs, trat in die erlebende Anschauung.
Es ist an der Zeit zu spielen, tšnte durch die GesprŠche und das Jahr wurde zum
Jahr des Spiels. Die Briefe zur Šsthetischen Erziehung des Menschen von Friedrich
Schiller wurden anknŸpfend an Anderzeit II in einem Seminar bearbeitet, und es lebt
die Frage nach dem richtigen verstehen dessen was Schiller den Spieltrieb nennt.
Innerhalb der SommeruniversitŠt in Cottbus bildete sich ein Spielkreis um RŠtsel
und Wiesenspielbretter. Eine Wanderreise durch Griechenland endete im August
in Olympia. Joachim Daniel machte wiederholt in seinen VortrŠgen zur Kunstphilosophie
gro§e Seitenblicke auf das Spiel. Und so wird er ausgehend vom Begriff des Spiels ein
Wochenendseminar zum deutschen Idealismus in Kassel geben, Mitte September.
Derweilen verdichtete sich der Gedanke die Werkstattwoche intensiv zu nutzen um
intensiv zu spielen und zu reflektieren. Dem Begriff des Spiels weiter auf den Grund
zu gehen, die gro§en Regeln menschlicher Kultur zu bewegen und Perspektiven
fŸr die Spielwerdung der Welt zu erschlie§en.
Einige Stunden am Tag soll gespielt werden und ebenso einige Stunden in verschiedenen
GesprŠchsregeln das Erlebte gehoben und die gedankliche Dimension erschlossen werden.
Die Aufnahme in die Spielgruppe erfolgt auf Einladung und im Einzelfall auf Anfrage.
Die Initiatoren der Gruppe sind Jonas von der Gathen, Philipp Tok und Johann Sommer.
Kontaktperson: Jonas von der Gathen | narrenfreiheit[Št]gmx.de
FŸr Anderzeit Drey hat sich ein kleines Ensemble gegrŸndet welches
die substanziellen Themen und Gedanken von Anderzeit I, II und Drey
ins Sicht- und Hšrbare bringen mšchte.
Inspirationsgrundlage sind einerseits die Texte aus der kupfernen und
cyanfarbenen Ausgabe der projekt.zeitung sowie die meditative BeschŠftigung
mit dem was an der Zeit sein kšnnte: Wo liegt ein neues Delphi? Wohin wendet
sich die Seele in Anbetracht der gegenwŠrtigen Blendung und die Unentschiedenheit
des Ich zwischen Sehnsucht und Angst – einsam und all-ein?
Die Probenzeiten sind Montag bis Donnerstag jeweils ab 1400 im Holzhaus.
Hauptprobe ist am Freitag um 1400 in der Schreinerei. Generalprobe am
Samstag um 800 in der Schreinerei. AuffŸhrung am Samstag um 2100.
Informationen auf der Webseite
der Goetheanum-BŸhne
Kontaktperson Vera Koppehel | verissima|Št|gmx.net
Das Rudolf Steiner Archiv im Haus Duldeck bietet wŠhrend der Werkstattwoche
tŠglich von 0930 Uhr bis 1730 Uhr ein Studienzimmer. FŸr Vertiefung und
Inspiration aktueller Diplom/ Semester/ Magister / Dr. und Individualstudienarbeiten.
Forschungen zum Werk Rudolf Steiners kšnnen unter Absprache durch Mitarbeiter
des Archivs betreut werden.
Kontaktperson: Vera Koppehel | archiv|Št|rudolf-steiner.com
bildende kunst, griechische anregung (wanderreise),
mangelerlebnisse an heutigen produktionen.
wie setze ich mich instand, um diese mŠngel in meiner eigenen arbeit zu
beheben? welches leibliche (landschaftliche) erleben, welche art begreifen
ist voraussetzung fŸr adŠquate, d i menschengemЧe gestaltungen?
wohin umwenden und wie die krŠfte der antiken formen auffinden und in die
eigene arbeit hinein vergegenwŠrtigen?
zeichnende annŠherungen.
achtung, diese zusammenkunft wendet sich an praktizierende bildende
kŸnstler, ist also kein kurs. es wird alles vorausgesetzt, auch das mitbringen
der papiere und eigenen lieblingsbleistifte.
zeiten: werkstattwoche tŠglich 16 bis 19 uhr
ort: treffpunkt vor der schreinerei am birnenbŠnkchen
bisher anteilbringend:barbara schnetzler, faye shapiro, christine baur
kontaktperson: christine | airphos{Št}yahoo.de
Antworten sind gut, Fragen sind besser.
[f13 | zukunft ist jetzt.]
Unter diesem Motto und Label werden wir, drei Jungs aus Hamburg,
wo wir uns selbststŠndig auf das externe Abitur vorbereiten,
uns fŸnf Tage im und um das Goetheanum bewegen.
Ein Teil der Zeit wird die Arbeit an dem Abiturstoff sein:
Wie kommt es, den MenschheitsreprŠsentanten vis-a-vie Mathe-Gleichungen zu lšsen?
Was bedeutet es, Deutsch-Interpretationen und Textanalyen unter der
mystisch-farbenfrohen Deckenbemalung des gro§en Saales zu verfassen?
Eine andere Komponente wird sein, den Ort, seine Geschichte und Bedeutung greifen zu wollen.
Ein Spaziergang um den HŸgel, vielleicht eine FŸhrung mitmachen, einfach mal im Westtreppenhaus
sitzen und dem GebŠude zuhšren, Menschen fragen -
Was wir wollen, ist, Fragen finden, daraus Ideen entwicklen, dann durchstarten.
Mitmachen wollen? Altes Abiwissen auffrischen? Wir freuen uns Ÿber Mitmacher,
Lernhelfer und Ortskundige.
Wann: Monatg bis Freitag, ganztŠgig spontan mit variabler Zeitplanung.
Wer: David Voigt, Gregor Steinle, Kim-Fabian von Dall'Armi
Kontakt: Kim-Fabian von Dall'Armi | 0049151 1942 70 53 | info|Št|fdreizehn.de
Raumgestalt | Florian LŸck | flo_lueck|Št|yahoo.de
Dreamteam | Maria Veron | mariaveria|Št|web.de
Steffen | Johann Sommer |
wiesoeigentlichsommer|Št|web.de
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WANDERREISE
ZUM URSPRUNG DER MENSCHHEIT
9. bis 17. August 2009 Griechenland
gut, war es.
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ANDERZEIT
Anderzeit ist ein Versuch zur Verortung der Gegenwart
durch Kunst, Philosophie und Anthroposophie.
Wir verstehen Anderzeit als einen offenen Lernprozess, der das GesprŠch mit
der Gegenwart aller Zeiten sucht. Es geht uns um die Suche nach einer ݾsthetischenÜ
Bildung jenseits von Akademismus, Verschulung und Warenfetischismus (siehe Anderzeit II).
Dieses Jahr laden wir zu drey Veranstaltungen ein, die aus diesem Leitbild geboren wurden:
zu einer Reise, einer Werkstattwoche und einem Symposion.
Ý mehr Gedanken in der Anderzeitmappe zum Download
Veranstalter
Johannes Nilo und Philipp Tok | Kontakt
In Zusammenarbeit mit der Jugendsektion am
Goetheanum
Postadresse
Anderzeit | Dorneckstra§e 1 | 4143 Dornach
Mitarbeiter
Jonas von der Gathen | Maria Veron | Friedel Reinhardt | Florian LŸck | Kim-Fabian von DallÕArmi
Johann Sommer | Che Wagner | Jasmin Kerkhoff | Vera Koppehel | und Weitere
Veranstaltungsort
Goetheanum – Freie Hochschule fŸr Geisteswissenschaft
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ARCHIV
Anderzeit befindet sich im dritten Jahr, schlie§t allerdings an die Veranstaltungstradition
der anthroposophischen Hochschulwochen an, die seit 1920 am Goetheanum stattgefunden haben.
Auf den Webseiten der vorangegangenen Jahren finden sich Texte, Bilder und Programme.
/// Hochschulwochen
/// Anderzeit Eyns
/// Anderzeit Zwey
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MEHR
/// Symposion
/// Werkstattwoche
/// Wanderreise
/// Bisher dabei
/// News
/// Archiv
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